Oktober 2014 | [Möbel]VERKAUFEN

Wer mehr einkauft, bekommt bessere Preise. Einkaufsgemeinschaften haben daher eine lange Tradition – und bieten heute meist viel mehr als „nur“ Einkaufsvorteile. Eine Übersicht ausgewählter Verbünde aus den Bereichen Möbel, Küchen und Raumausstattung.

Vom reinen Handwerker zum Experten für individuelles Wohnen – das Angebot vieler Schreiner und Tischler hat sich in den letzten Jahren immer mehr erweitert. Die Kunden erwarten heute Einrichtungslösungen aus einer Hand. Wer beispielsweise eine hochwertige Küche kauft, möchte nicht nur das Design seiner Möbel bestimmen, sondern auch aus einem breiten Sortiment unterschiedlicher Elektrogeräte wählen. Natürlich von renommierten Herstellern und zum günstigen Preis. Ansprüche, die ein einzelner Schreiner- oder Tischlerbetrieb nur schwer erfüllen kann – es sei denn, er schließt sich einer Einkaufsgemeinschaft an. Aber welche passt am besten zum eigenen Betrieb? Eine berechtigte Frage, denn insgesamt gibt es in Deutschland über 30 Einkaufsgemeinschaften im Bereich Möbel, Küchen und Raumausstattung. Für unsere Übersicht haben wir zum einen diejenigen ausgewählt, die sich direkt an Schreinereien und Tischlereien richten. Weil der branchenübergreifende Austausch durchaus bereichern kann, haben wir zusätzlich eine Reihe von Verbünden aufgenommen, die primär andere Zielgruppen bedienen, aber Interesse an der Zusammenarbeit mit Schreinern und Tischlern haben. Das Spektrum reicht von der offenen Leistungsgemeinschaft über genossenschaftliche Lösungen bis zum internationalen Verbund mit mehreren Tausend Mitgliedern. Offene Gemeinschaften mit Fokus auf dem Einkauf finden sich vor allem im Bereich Raumausstattung. Schreiner und Tischler, die dort kaufen möchten, gehen in der Regel eine Kundenbeziehung ein und profitieren von besseren Preisen, haben aber keine weiteren Verpflichtungen.

Hier geht’s zum Teil 1 der Einkaufsgemeinschaften, erschienen in Ausgabe 1/2014 des Handelsmagazins [Möbel]VERKAUFEN.